• Die Reise aus Deutschland dauert knapp drei Stunden und ist mit Billigfluglinien schon mit 70 Euro pro Flug erreichbar. Vom internationalen Flughafen auf Ibiza gibt es zahlreiche Verkehrsmöglichkeiten zu allen Orten auf der Insel.

    Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte defensiv fahren, schon alleine aufgrund der nicht immer gut ausgebauten und kurvenreichen Schotterstraßen. Es gelten Anschnallpflicht und Handyverbot bei der Fahrt, außerdem müssen die Parkzonen beachtet werden. In den Ortschaften darf 50 km/h, außerhalb bis zu 100 km/h schnell gefahren werden.

    Ibiza verfügt aber auch über ein gut ausgebautes und preisgünstiges Busnetz.

    Geldautomaten für EC- und Kreditkarten sind weit verbreitet und die gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Als Währung gilt der Euro. Während Benzin und Busfahrten hier vergleichsweise günstig sind, sollte man sich allerdings auf hohe Preise bei Bars, Restaurants und Diskotheken einstellen.

    Trinkgeld gibt man zwischen 5 und 10 Prozent, allerdings nur, wenn man mit dem Essen zufrieden war. In Taxen wird generell kein Trinkgeld gegeben.

    Eine unentgeltliche medizinische Versorgung ist gewährleistet, wer allerdings seinen Arzt selber auswählen will, sollte ein Auslandskrankenversicherung abgeschlossen haben.

    Das Leitungswasser ist trotz des hohen Chlorgehalts zwar genießbar, bei Empfindlichkeiten sollte jedoch lieber auf Mineralwasser umgestiegen werden.

    Mit deutschen Geräten gibt es keine Probleme, wie bei uns gibt es 220 Volt aus den Steckdosen und die Stecker entsprechen unseren Größen.

    Wer kein Spanisch beherrscht, aber trotzdem morgens seine Tageszeitung lesen will, erhält viele deutsche Zeitungen bereits am Erscheinungstag. Trotzdem ist es mehr als ratsam einen Sprachkurs oder die Urlaube direkt als Sprachreisen zu machen.

    Für 0,57 Euro kann man Briefe und Postkarten versenden, die im Normalfall nur wenige Tage nach Deutschland brauchen.

    Beim Zoll ist die Ein- und Ausfuhr aller Waren für den persönlichen Gebrauch nach geltendem EU-Recht frei.

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  • Die ersten Siedlungen der Talayot-Kultur entstanden bereits 2000 v. Chr., tausend Jahre später wurden von den ersten phönizischen Karthagern Siedlungen gegründet, sie führten das Münzrecht ein und nutzten die Salz- und Bleiminen der Insel.

    In den folgenden Jahrhunderten herrschten Römer, Vandalen, Byzantiner und Mauren auf Ibiza und hinterließen bis heute sichtbare Spuren. Im Zuge der römischen Herrschaft wurde auch Ibiza christianisiert. 1229 wurde die Insel von den Katalanen zurückerobert, ihre Sprache wird auch heute noch von den Einheimischen gesprochen.

    Ab dem 15. Jahrhundert wirkt sich der Aufstieg Spaniens zur Weltmacht auch auf Ibiza aus, auch der Spanische Bürgerkrieg 1936 hinterließ blutige Spuren auf der Insel. Vom 16. bis 19. Jahrhundert wurden viele Stadtmauern und Wachtürme errichtet, um dem erhöhten Interesse von Piraten entgegen zu wirken.

    In der 50ern des 20. Jahrhunderts eröffnete Ibiza seinen Flughafen und wurde bald Zentrum von Massentourismus und Hippiekultur. 1983 wurden die Balearen eine Autonome Gemeinschaft und spanisches Bundesland. Die Einführung des Euro in Spanien sorgte für einen wirtschaftlichen Aufschwung, Ibiza wurde zu einer der beliebtesten europäischen Urlaubsinseln.

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