• Die ersten Siedlungen der Talayot-Kultur entstanden bereits 2000 v. Chr., tausend Jahre später wurden von den ersten phönizischen Karthagern Siedlungen gegründet, sie führten das Münzrecht ein und nutzten die Salz- und Bleiminen der Insel.

    In den folgenden Jahrhunderten herrschten Römer, Vandalen, Byzantiner und Mauren auf Ibiza und hinterließen bis heute sichtbare Spuren. Im Zuge der römischen Herrschaft wurde auch Ibiza christianisiert. 1229 wurde die Insel von den Katalanen zurückerobert, ihre Sprache wird auch heute noch von den Einheimischen gesprochen.

    Ab dem 15. Jahrhundert wirkt sich der Aufstieg Spaniens zur Weltmacht auch auf Ibiza aus, auch der Spanische Bürgerkrieg 1936 hinterließ blutige Spuren auf der Insel. Vom 16. bis 19. Jahrhundert wurden viele Stadtmauern und Wachtürme errichtet, um dem erhöhten Interesse von Piraten entgegen zu wirken.

    In der 50ern des 20. Jahrhunderts eröffnete Ibiza seinen Flughafen und wurde bald Zentrum von Massentourismus und Hippiekultur. 1983 wurden die Balearen eine Autonome Gemeinschaft und spanisches Bundesland. Die Einführung des Euro in Spanien sorgte für einen wirtschaftlichen Aufschwung, Ibiza wurde zu einer der beliebtesten europäischen Urlaubsinseln.

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